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Montag, 18. Oktober 2010
Ahnung vom perfekten Leben
Wenn wir Christian Mörschs Märchen lesen, bekommen wir eine Ahnung von einem perfekten Leben – einem Leben, das leicht schwebt, auf Zwischentöne hört, feinste Nuancen achtet. Diese kleinen Geschichten sind unsere Freunde. Sie kuscheln sich ans Gemüt und machen uns glücklich. Sie zeigen uns, wie unser Leben gelingen kann. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als merkten wir plötzlich: Sie gehören zu uns, sie haben uns schmerzlich gefehlt, ohne, dass wir es wussten. Doch jetzt sind sie da.
Das erreichen Mörschs Geschichten gerade, weil sie so schlicht daherkommen. Sie zeigen uns, wie wir alles ganz anders sehen können – in den Geschichten, in unserem Leben, überhaupt. Sie stellen unsere Sicht auf die Dinge in Frage und auf den Kopf. Wörter finden wir da, die ihre Bedeutung suchen und auf die Reise gehen; einen Träumenden, der mit sich selbst reist. Am Ende lernt er über seinen Schatten zu springen. Oder wir lesen von dem Menschen, der sein Lächeln wiederfindet.
Das alles ist in seiner Schlichtheit überwältigend und nie belehrend. Die Geschichten wirken durch sich selbst.
Und weil die Geschichten so ungeziert daherkommen und sich nie verstellen, nehmen wir ihnen auch die größten Ungeheuerlichkeiten ab - dass es in ihnen nämlich wirklich märchenhaft zugeht. Dinge laufen, Tiere sprechen, Menschen sind glücklich. Das würden wir dem Leben sonst nie glauben - diesen Geschichten aber sehr wohl.
Dem Charme dieses Büchleins werden sich Leser kaum entziehen können.
Und da ist es auch egal, ob jetzt Märchenpuristen aufschreien und wieder mal behaupten, das sind doch keine Märchen, weil sie nicht mit „es war einmal“ beginnen. Müssen sie nicht, ihren Zauber entfalten sie auch so. Christian Mörsch lebt eine ganz eigene Märchentradition, die sich an den Wurzeln des Genre orientiert. So tief und vollständig sollten Märchen einfach sein.
Christian Mörschs Buch jedenfalls ist ein Lesetipp für die ganze Familie. Und als Geschenktipp für alle Menschen die manchmal vergessen, was das Leben wirklich ausmacht: Einfach tief im Innern berührt zu werden – um wieder gelöst lächeln zu können. Weil wir eine Ahnung von einem perfekten Leben bekommen haben.
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Christian Mörsch arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien.
Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern.
Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch "Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die "Sternschnuppenmärchen".
Amora 3 - Das unbekannte Land
Im dritten Band der Amora-Saga „Amora, Das unbekannte Land “ zeigen Kerstin Surra und Katharina Ende, worauf es im Leben wie in Fantasyromanen wirklich ankommt: Auf die Liebe. Sie ist eine Himmelsmacht, die erkämpft werden will. Sie fordert uns ganz. Zu beziehen ist das Buch im Schweitzerhaus Verlag, Erkrath, 160 Seiten, ISBN 978-3-939475-32-3, 12,50 Euro.
Susi (16), die junge Heldin der Amora-Reihe, kommt nicht mehr zur Ruhe. Ihr Abenteuer im Feenland geht nahtlos weiter. Große Taten warten; und die Freunde und Mitglieder ihrer Familie, die mit Susi vom Apfelhain zusammen ihre Aufgaben lösen müssen. Da wären zunächst einmal die vermissten Feen und Kobolde zu suchen und zu befreien. Aber auf Susi wartet eine ganz besondere Aufgabe: Sie muss um ihre Liebe kämpfen. Darin besteht der eigentliche Sinn ihrer Reise ins Feenland. Denn sie, das vermeintliche Menschenkind, ist in einen Waldmenschen verliebt. Das wäre schon schwierig genug – aber es kommt härter: Susi muss mit ihrer ganzen Liebe auch den Prinzen retten, der im verschwundenen, unbekannten Land lebt, zusammen mit seinem unsichtbaren Volk. Doch wie gibt man zwei Männern gleichzeitig ungeteilte Liebe? Susi lernt erst allmählich, den Prinzen zu lieben – ohne ihre andere große Liebe, den Waldmenschen Menhir, zu vergessen. Das zerreißt ihr fast das Herz, sie muss sich erst darin üben, die Klaviatur der verschiedenen Lieben zu spielen. Aus der Zerrissenheit des Herzens entsteht Susis Größe. Sie webt am verschwundenen Land und bringt es wieder in die Wirklichkeit zurück; samt verschwundenem Volk und der Lebenspartnerin des Prinzen.
Susi verzichtet und beweist damit ihre wirkliche Liebe. Und mit der Liebe rettet sie das unbekannte und verschwundene Volk der Ahuner; das Volk des Prinzen. Sie kehrt zu Menhir zurück.
Am Schluss überwindet sie noch den Dämonen Mantander (wieder einmal); auch das schafft die Himmelsmacht der Liebe. Und spätestens hier weiß jeder: Susi ist eine Fee.
Im dritten Band gibt es wieder viele Abenteuer – das größte ist aber die Liebe. Und so wird auch klar, warum die Reihe „Amor“-a heißt.
Die Autorinnen
Kerstin Surra ist geboren am 17. August 1969, verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Köln. Die Kurzgeschichte „Goldene Zeiten oder Kaffee für die Kolonien“ wurde am 1. Februar 1997 in der Zeitung Blickpunkt veröffentlicht und prämiert. Es folgten etliche Märchenromane und Gedichtbände. „Wenn ich nicht schreibe oder male, mich in Museen herumdrücke oder mich meinen täglichen Pflichten hingebe, fotografiere ich leidenschaftlich gerne, besonders auf ausgedehnten Reisen, die mich unter anderem nach Süd- und Mittelamerika geführt haben. Nicht selten sind meine Gedichte und Geschichten von Erlebnissen und Eindrücken, die ich auf diesen Reisen sammeln durfte, geprägt“, schreibt sie in einer Selbstdarstellung.
Katharina Ende ist 58 Jahre alt, hat vier Kinder, drei Enkel und schreibt, seit sie einen Bleistift halten kann. Mit ihren Geschichten über Tiere begeisterte sie zuerst ihre Eltern und dann die Lehrerin. Später schrieb sie Geschichten für ihre Kinder. 2007 hat sie den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Neben der Amorareihe veröffentlichte sie jetzt das Hörbuch „Wolf“ (ab 4 Jahre). Das Buch wird es als Vorlese – Ausmalbuch geben. Es ist gerade in Arbeit.
Amora 2 - Die verlorene Stadt
Susis zweite Reise ins Feenreich ist wieder gespickt voller Abenteuer. Und die junge Dame lernt allmählich, ihre besonderen Fähigkeiten einzusetzen. Nachzulesen ist das in dem Fantasybuch: Amora, Die verlorene Stadt, von Kerstin Surra, Katharina Ende, Hardcover, Schweitzerhaus Verlag, Erkrath, 132 Seiten, ISBN 978-3-939475-31-6, 12,50 Euro.
Das Abenteuer geht weiter – nach Band 1 der Amora-Reihe, „Feenland in Gefahr“ – haben die beiden Autorinnen einen zweiten Band vorgelegt, der die Fäden genial aufnimmt und atemberaubend weiterspinnt. „Die verlorene Stadt“ heißt er.
Nun ja, verloren ist natürlich nichts, wenn Susi ins Feenreich aufbricht. Oder vielmehr findet alles ein gutes Ende. Das ist erst einmal tröstlich zu wissen – denn zwischenzeitlich wird einem echt mulmig, welche Gefahren sich vor der Heldin und ihren Begleitern auftürmen. Gefährliche Abenteuer sind zu bestehen. Diesmal bekommt Susi Hilfe, die ihr zuerst nicht recht ist – Georg und Georgina kommen mit, zwei naseweise Kinder aus ihrer Familie, die die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen, deren Mutter der beiden Kinder vor Jahresfrist verschwunden. Doch die Drei lernen, gemeinsam zu kämpfen.
In der Geschichte, die wohltuend langsam beginnt, wechseln immer wieder die Perspektiven und rücken die Erlebnisse der verschiedenen Personen in den Mittelpunkt – sehr reizvoll. So laufen die einzelnen Fäden der Geschichte erst nebeneinander her, nähern sich aber dann doch aneinander an und verknüpfen sich schließlich zu einem sinnvollen Gespinst. Die Erlebnisse der einzelnen Protagonisten hängen zusammen, das wird deutlich. Was sich schon im ersten Band andeutete: Susi ist nicht das unbedarfte Mädchen von nunmehr 16 Jahren, das sie zu sein glaubte – sie hat Fähigkeiten, von denen sie bisher nichts ahnte. Sie rettet ihre Freunde aus dem Feenland, und das nicht nur einmal. Dabei bekommt sie diesmal sogar ein bisschen Zauberkraft ab – sie muss nur lernen, damit umzugehen.
Eine spannende Lektüre für alle Fantasy-Fans.
Die Autorinnen
Kerstin Surra ist geboren am 17. August 1969, verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Köln. Die Kurzgeschichte „Goldene Zeiten oder Kaffee für die Kolonien“ wurde am 1. Februar 1997 in der Zeitung Blickpunkt veröffentlicht und prämiert. Es folgten etliche Märchenromane und Gedichtbände. „Wenn ich nicht schreibe oder male, mich in Museen herumdrücke oder mich meinen täglichen Pflichten hingebe, fotografiere ich leidenschaftlich gerne, besonders auf ausgedehnten Reisen, die mich unter anderem nach Süd- und Mittelamerika geführt haben. Nicht selten sind meine Gedichte und Geschichten von Erlebnissen und Eindrücken, die ich auf diesen Reisen sammeln durfte, geprägt“, schreibt sie in einer Selbstdarstellung.
Katharina Ende ist 58 Jahre alt, hat vier Kinder, drei Enkel und schreibt, seit sie einen Bleistift halten kann. Mit ihren Geschichten über Tiere begeisterte sie zuerst ihre Eltern und dann die Lehrerin. Später schrieb sie Geschichten für ihre Kinder. 2007 hat sie den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Neben der Amorareihe veröffentlichte sie jetzt das Hörbuch „Wolf“. Das Buch wird es als Vorlese – Ausmalbuch geben. Es ist gerade in Arbeit.
Amora 1 - Feenland in Gefahr
12,50 Euro.
Mit „Amora, Feenland in Gefahr" legen Kerstin Surra und Katharina Ende ein Buch im Schweitzerhaus Verlag auf, das eine berührende Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte vom Menschenkind Susi, das von Jasminia ins Feenreich Amora geholt wird. Denn nur Susi (15) habe die besonderen Fähigkeiten, das Feenland zu retten. Sagt das Orakel von Amora. Damit ist klar: Wir haben es mit Fantasy reinsten Wassers zu tun; aber Vorsicht, das Buch ist angereichert mit einem Tiefgang, der sich erst allmählich offenbart. „Feenland in Gefahr“ ist das erste Buch einer Lesereihe, drei Bände sind bereits im Schweitzerhaus Verlag erschienen.
In der Geschichte taucht Susi ins Feenreich, hilft mit Herz und Verstand Feen und Kobolden. Die Abenteuer sind oft haarsträubend, die Freunde, die Susi bald im Feenreich gewinnt, ziehen durch gefährliche Gegenden, Wüsten, dunkle Sümpfe und gefährliche Seen. Immer wieder rettet das Menschenkind Feen und Kobolde aus größter Gefahr. Was Susi selbst nicht wusste: Sie kann offensichtlich zaubern. Stets zu rechten Zeit fallen ihr die richtigen Zaubersprüche ein. Unvermittelt. Doch die Gefahr zieht mit ihnen. Immer wieder erstarren Feen und Kobolde zu Stein und Kristall.
Das Buch findet seinen Höhepunkt im Kampf gegen den dunklen Dunkan. Wieder zu Hause, nach gutem Ende, lernt Susi, dass die Familie doch etwas Besonderes ist. Und schon ihre Großmutter reiste ins Feenreich und holte tatsächlich ihren Großvater von dort. Hoffnung für Susi, die sich auch in einen Waldmenschen verliebt hat.
Die beiden Autorinnen legen eine Geschichte vor, die gut komponiert und erzählt ist. Sie eignet sich für Leserinnen und Leser jeden Alters. Zum Lesen und Vorlesen.
Die Autorinnen
Kerstin Surra ist geboren am 17. August 1969, verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Köln.
Die Kurzgeschichte „Goldene Zeiten oder Kaffee für die Kolonien“ wurde am 1. Februar 1997 in der Zeitung Blickpunkt veröffentlicht und prämiert. Es folgten etliche Märchenromane und Gedichtbände. „Wenn ich nicht schreibe oder male, mich in Museen herumdrücke oder mich meinen täglichen Pflichten hingebe, fotografiere ich leidenschaftlich gerne, besonders auf ausgedehnten Reisen, die mich unter anderem nach Süd- und Mittelamerika geführt haben. Nicht selten sind meine Gedichte und Geschichten von Erlebnissen und Eindrücken, die ich auf diesen Reisen sammeln durfte, geprägt“, schreibt sie in einer Selbstdarstellung.
Katharina Ende ist 58 Jahre alt, hat vier Kinder, drei Enkel und schreibt, seit sie einen Bleistift halten kann. Mit ihren Geschichten über Tiere begeisterte sie zuerst ihre Eltern und dann die Lehrerin. Später schrieb sie Geschichten für ihre Kinder. 2007 hat sie den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Neben der Amorareihe veröffentlichte sie jetzt das Hörbuch „Wolf“. Das Buch wird es als Vorlese – Ausmalbuch geben. Es ist gerade in Arbeit.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Eröffnung erfolgreich
Eröffnung erfolgreich!
Autoren des Schweitzerhaus Verlages und das Ambiente der ersten Globalhall of Books verzauberten die Besucher.
hier sind Bilder von der Eröffnung:
http://www.schweitzerhaus.de/php/index.php?section=legende
Erkrath. Bei der Eröffnung am Sonntag, den 08. Juni um 14 Uhr drängten sich an die 100 Personen in der neuen Globalhall of Books (Ghob-Shop).
Der Ghob-Shop präsentierte sich mit Büchern, Hörbüchern, Musik und Geschenkideen aus 50 Kleinverlagen.
Karin Schweitzer begrüßte ihre Gäste und Christof Alipass sorgte mit Songs aus seiner neuen CD für den musikalischen Rahmen.
Christian Mörsch las aus den Sternschnuppenmärchen, Klaus D. Bornemann stellte seinen neuen Roman „Trügerische Wahrheiten“ vor und Hendrik Blome, der den Literaturwettbewerb zu „Unglaubliche Begegnungen“ gewonnen hat, präsentierte seine Geschichte „Das Dunkle im Auge des Windes“. Den Abschluss übernahm Raoul Yannik, der einen kleinen Ausschnitt aus „Hexenmacht“ servierte. Und zwischendurch sorgte Christof Alipass immer wieder für eine Lockerung mit Musik.
Bei herrlichem Sonnenschein gab es im Garten des Ghob-Shops kleine Leckereien und kühle Getränke. Unter den Besuchern waren zahlreiche Autoren; so ergaben sich interessante und informative Gespräche. Kinder tummelten sich zwischen den Gästen und nutzten die Spielecke.
Verkaufsrenner waren die Malbücher von Hannelinde Hans und für die Erwachsenen „Des Schöpfers Kost“, ein Buch mit der Anleitung zum gesunden Leben.
Fazit: Ein gelungener Auftakt eines Projektes, das eine alternative Plattform für kleinere und Kleinstverlage bietet. Es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zu schauen.
Der Shop ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet und samstags von 10 bis 14 Uhr. Wo? Auf der Hochdahler Straße 173 in 40699 Erkrath, Telefon 02104 14 39 625. Wegbeschreibung finden Sie auf dem Blog des Schweitzerhaus Verlages: http://schweitzerhaus.blogspot.com/
Internetseite www.globalhall-of-books.de
Hochdahler Straße 173
40699 Erkrath
Telefon 02104 14 39 625
eMail shopping at globalhall-of-books.de
Jeden Tag werden neue Bücher ins Regal geräumt. Jeder Besucher ist herzlich willkommen.
"Liebe Frau Schweitzer, viel Erfolg mit Ihrem neuen Projekt; möge es so eingebettet in die Natur ein schönes Zentrum werden! Viele Grüße Viktoria Hammon"
Donnerstag, 5. Juni 2008
Globalhall of Books - Wegbeschreibung
Am Sonntag ist es soweit: Die erste Globalhall of Books, kurz Ghob-Shop, wird eröffnet.
Am 08. Juni 2008 feiern wir mit Musik, Lesung, Ausstellung, Würstchen und Bier. Bücher zum anfassen und nicht nur virtuell auf dem Bildschirm.
Wann? Sonntag, den 08. Juni 2008 um 14 Uhr
Wo? Hochdahler Straße 173 in 40699 Erkrath
Wegbeschreibung:
Ab Mettmann:
durch das Neandertal, links abbiegen in Richtung Hochdahl auf die Professor Sudhoffstraße. In Hochdahl rechts abbiegen in Richtung Erkrath.
Zuerst passieren Sie rechts eine gelbe Tankstelle, dann wieder rechts eine gelbe Autowerkstatt, dann ein weißes Haus, danach biegen Sie rechts ab. Das Aluminium verkleidete Gebäude ist es.
Ab Abfahrt Hilden von der A46 und Hilden:
fahren Sie immer geradeaus in Richtung Erkrath, Mettmann, die Bergische Landstraße hoch, oben am Berg rechts abbiegen auf die Schimmelbuschstraße, die zweite Ampel links abbiegen auf die Hauptstraße, diese immer geradeaus fahren. Diese geht in die Prof. Sudhoff Straße über. Nach der rechtskurve die nächste Kreuzung links abbiegen.
Zuerst passieren Sie rechts eine gelbe Tankstelle, dann wieder rechts eine gelbe Autowerkstatt, dann ein weißes Haus, danach biegen Sie rechts ab. Das Aluminium verkleidete Gebäude ist es.
Aus Erkrath kommend:
Biegen Sie in Erkrath auf die Hochdahler Straße in Richtung Hochdahl ab und fahren Sie ße bis fast zum Ende. Sie passieren das Neanderbad, die Mülldeponie und nach der großen Wiese biegen Sie links ab.
So, und nun hoffe ich, dass jeder unseren Shop findet.
Dienstag, 3. Juni 2008
presseecho
Erkrath
Ghob-Shop in Hochdahl
VON JÜRGEN FISCHERErkrath (RP) Der Erkrather Schweitzerhaus Verlag bringt Werke unbekannter Autoren heraus. Die Globalhall of Books soll Bücher kleiner Verlage an den Leser bringen. Am Sonntag ist Tag der offenen Tür.
Mit einem neuen Vertriebsweg, der Globalhall of Books (Ghob), will die Erkratherin Karin Schweitzer kleinen Verlagen und Autoren eine Zukunft eröffnen. Im Internet ging die Eigentümerin des Januar 2007 als GmbH gegründeten Schweitzerhaus Verlag zu Jahresbeginn online. In dem ersten realen Shop können Lesenratten ab Sonntag stöbern und in Büchern schmökern, die in Buchläden meistens keinen Platz finden.
Die Idee der Erkratherin, die ihr Verlagshaus gerade in einem ehemaligen Industriebau an der Hochdahler Straße 173 im Hochdahler Gewerbegebiet eingerichtet hat, kommt bei Autoren und kleinen Verlagen gut an. Täglich packt sie frisch eingetroffene Kartons mit Büchern aus und füllt ihre Regale.
Spielzeug und Literatur
54 deutschsprachige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schicken von ihnen herausgebrachte Bücher. 40 hat Schweitzer bereits selbst verlegt, und sie entwickelt immer neue Projekte. Sieben Veröffentlichungen plant sie allein für dieses Jahr. Fantasy-Romane, Action, Märchen, Kinderbücher und Kurzgeschichten hat die Erkratherin im Programm. In einer Ecke ihres realen Shops hat sie eine Kiste mit Spielzeug stehen, damit Mütter in Ruhe schmöckern und stöbern können.
Einer ihrer Autoren ist Klaus D. Bornemann. Bei dem Berliner Verlag Kaminski hat er die Romane „Der Raum war in blaues Licht getaucht“ (2005) und „Hitzestau“ (2007) herausgegeben. Jetzt ist er zu dem kleinen, neuen Erkrather Verlag gestoßen. Bornemann: „Bevor man sich an einem Großverlag wendet, gehe ich lieber zu kleinen, bei denen man meine Manuskripte auch liest.“ Und Mansuskipte lesen muss Karin Schweitzer derzeit reichlich – zuerst Exposes, und wenn ihr die gefallen, die vollständigen Werke.
Werden die Autoren verlegt, dann erscheinen ihre Bücher meistens in einer Auflage von 1000 Stück. 100 Exemplare müssen sie selbst kaufen. Sie bekommen die Bücher mit 30 Prozent Nachlass. Beim Weiterverkauf können sie verdienen. „Die Autoren sollen sich einbringen“, sagt Schweitzer. „Sie sollen auch einen Teil des Risikos tragen.
Zu diesen Autoren zählt auch der Europa- und Unesco-Literatur-Preisträger RigoDenu-Akasha mit seinem neuen Buch „Hitlerjunge Callenberg: Im Schatten der Wahrheit“. Andere sind weniger bekannt. Etwa die Autoren eines Kurzgeschichten-Wettbewerbs, zu dem der Schweitzerhaus Verlag über das Internet aufgerufen hat. Es kamen so viele Manuskripte, dass gar nicht alle gedruckt werden können.