Vorhang auf
Günter Bosien
978-3-86332-018-8
Coverbild: Celso Martínez Naves – Freiburg
Illustrationen: Petra Hagedorn, Hamburg
... Man kommt aus dem Schmunzeln, nein, aus dem Lachen nicht heraus. Günter Bosiens drittes Erzählbuch ist ehrlich, wirklich komisch und gleichzeitig so wunderbar sentimental. ...
Lars Cohrs, Moderator bei NDR 1 Niedersachsen
Was passiert, wenn man einen Schreiner erbt? Hatten Sie schon einmal einen Hobbit? Manchmal läuft es nicht so, dann kreuzt man hart am Limit. Und kennen Sie noch das Auto? Oder haben Sie schon einmal einen Pastor mitgenommen, der als Anhalter im Talar über Land fährt?
Günter Bosien versteht es wie kein anderer, Sie zum Lachen zu bringen, und haben Sie die eine Geschichte zu Ende gelesen und sind eigentlich schon müde, Sie werden es nicht schaffen, das Buch aus der Hand zu legen.
Mit Illustrationen von Petra Hagedorn aus Hamburg und einem Coverbild von Celso Martínez Naves aus Freiburg
Über den Autor
Günter Bosien wurde 1945 in Flensburg geboren. Nach einer Lehre zum Industriekaufmann und einer Angestelltentätigkeit absolvierte er zwei Studiengänge zum Betriebswirt und Diplom-Handelslehrer. Es folgten über dreißig Jahre Unterrichtserfahrung an einem Hamburger Wirtschaftsgymnasium. Neben dieser meist in Teilzeit ausgeübten Tätigkeit beriet Günter Bosien Unternehmen bei der Vermarktung innovativer Produkte. In jüngster Zeit ist er kommunalpolitisch aktiv und ehrenamtlich engagiert.
Das vorliegende Buch ist die vierte Veröffentlichung. 1994 erschien der Ratgeber Bürger wehren sich erfolgreich, Erfahrungen und Tips. Dieses Erstlingswerk gründete auf vielfältige Erfahrungen als Sprecher von Bürgerinitiativen und war vor dem Hintergrund der erfolgreichen Sanierung aller in Hamburg befindlichen mit Holzschutzmittel verseuchten Kindertagesstätten schnell vergriffen.
2009 und 2011 kamen Reiseerzählungen unter dem Titel Grenzen überschreiten – Menschen begegnen und Traumfänger unterwegs auf den Markt.
Näheres über den Autor findet sich auf seiner Website: www.geschichten-harfe.de
Günter Bosien gelingt es, Figuren, wie beispielsweise dem Tischler Hans-Otto Baumann und seinem leicht durchs Ohr gebrannten Onkel, Leben einzuhauchen. Menschen mit Wesenszügen eben, die jeder von uns irgendwann schon einmal kennengelernt hat oder gar leicht schockiert in Ansätzen bei sich wiederentdeckt. Man kommt aus dem Schmunzeln, nein, aus dem Lachen nicht heraus. Günter Bosiens drittes Erzählbuch ist ehrlich, wirklich komisch und gleichzeitig so wunderbar sentimental. Genau die richtige Lektüre für einen dieser tristen, grauen, verregneten norddeutschen Tage. Die Geschichten in einer Alltagssprache auf Hoch und manchmal op Platt machen für mich dieses Buch so reizvoll. Und ich bin sicher: Wenn Sie Günter Bosiens Geschichten frühmorgens meinen Hörern auf NDR 1 Niedersachsen vortrügen, würden Sie ahnen, warum leidenschaftliche Radiomoderatoren wie ich so verrückt auf diesen Beruf sind ...
Lars Cohrs, Moderator bei NDR 1 Niedersachsen
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Mittwoch, 27. Februar 2013
Freitag, 9. November 2012
Von der Schlampe zum Millionär
Wenn in dem Buch "Von der Schlampe zum
Millionär" die Protagonistin Natascha von Erfolg zu Erfolg eilt, so
schließt sich der Kreis mit Doris Parrado, die mit ihrem Roman ebenfalls
von Erfolg zu Erfoilg eilt. Die Bücher werden ihr förmlich a
us
der Handgerissen, bei Lesungen wollen die Menschen eine persönliche
Widmung. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg, liebe Doris.
Wer hat es noch nicht? Einfach bestellen! In den Buchhandlungen, online oder eine Mail direkt an den Schweitzerhaus Verlag. Für den Endkunden bedeutet das: versandkostenfreie Lieferung!!
http://www.schweitzerhaus.de/php/index.php?section=buecherliste&produkt=102&art=Roman
Wer hat es noch nicht? Einfach bestellen! In den Buchhandlungen, online oder eine Mail direkt an den Schweitzerhaus Verlag. Für den Endkunden bedeutet das: versandkostenfreie Lieferung!!
http://www.schweitzerhaus.de/php/index.php?section=buecherliste&produkt=102&art=Roman
Nackt schwimmt Natascha im eigenen Pool auf Mallorca: Sie hat es
geschafft , sie hat ihrem Leben einen Sinn gegeben. Beruflich eilt sie
von Erfolg zu Erfolg. Doch das war nicht immer so: Ihr Lebensgefährte
und Kindesvater hat sie blutig geschlagen, bevormundet und betrogen!
Natascha lebte wie in einem Gefängnis, das immer enger wurde. Bis sie
eines Tages den entscheidenden Entschluss fasste: Ich will an mir
arbeiten, ich möchte etwas ändern!
Die Neuwieder Autorin Doris Parrado beschreibt in ihrem Debütroman, wie ihre Heldin Natascha sich aus einer fatalen Beziehung löst und den Opferstandpunkt aufgibt. Schritt für Schritt überwindet Natascha ihr geringes Selbstwertgefühl, Schritt für Schritt kommt sie ihrem Ziel näher – sie zieht das Positive in ihr Leben.
Die Autorin präsentiert in dem vorliegenden Roman eine Mut machende Lebensgeschichte, die aufwühlt und anrührt.
Die Neuwieder Autorin Doris Parrado beschreibt in ihrem Debütroman, wie ihre Heldin Natascha sich aus einer fatalen Beziehung löst und den Opferstandpunkt aufgibt. Schritt für Schritt überwindet Natascha ihr geringes Selbstwertgefühl, Schritt für Schritt kommt sie ihrem Ziel näher – sie zieht das Positive in ihr Leben.
Die Autorin präsentiert in dem vorliegenden Roman eine Mut machende Lebensgeschichte, die aufwühlt und anrührt.
Donnerstag, 5. April 2012
Eiersalat
Frohe Ostern
wünsche ich allen Menschen.
Zu viele Eier? Kein Problem! Hier kommt ein schmackhaftes Rezept für einen Eiersalat:
10 hartgekochte Eier
8 Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g Frischkäse mit Kräutern
4 EL Mayonnaise
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
1 EL Weinbrand
1/4 Topf Thymian
1 Topf Kerbel
250 g Gouda
Die Eier in Scheiben, die Tomaten in Spalten und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Frischkäse, die Mayonnaise und den Senf verrühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Weinbrand abschmecken. Nun die Tomaten und die Zwiebeln unterheben und das Ganze zugedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Eierscheiben vorsichtig unter die Masse ziehen und den Salat nochmals abschmecken. Jetzt die Kräuter hacken und den Käse in dünne Scheiben hobeln. Den Salat mit dem Käse und den Kräutern bestreuen.
wünsche ich allen Menschen.
Zu viele Eier? Kein Problem! Hier kommt ein schmackhaftes Rezept für einen Eiersalat:
10 hartgekochte Eier
8 Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g Frischkäse mit Kräutern
4 EL Mayonnaise
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
1 EL Weinbrand
1/4 Topf Thymian
1 Topf Kerbel
250 g Gouda
Die Eier in Scheiben, die Tomaten in Spalten und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Frischkäse, die Mayonnaise und den Senf verrühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Weinbrand abschmecken. Nun die Tomaten und die Zwiebeln unterheben und das Ganze zugedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Eierscheiben vorsichtig unter die Masse ziehen und den Salat nochmals abschmecken. Jetzt die Kräuter hacken und den Käse in dünne Scheiben hobeln. Den Salat mit dem Käse und den Kräutern bestreuen.
Freitag, 30. März 2012
Der kleine Luxus zwischendurch ...
Kaffee Crème:
Der auch Schümli genannte Kaffee wird wie ein Espresso - nur mit der doppelten Wassermenge - zubereitet. Man nimmt eine helle Kaffee-Röstung. Dazu etwas Kaffeesahne und Zucker nach Geschmack.
Café Latte macchiato:
Etwa 60 Grad heiße Milch in einem hohen Glas aufschäumen. Über den Rücken eines kleinen Löffels eine Tasse Expresso in den Milchschaum geben. Als Krone Milchschaum aufsetzen.
Aromatisiert:
Klassischen Filterkaffee kann man mit speziellem Sirup, der in vielen Geschmacksrichtungen und kleinen Portionsfläschchen erhältlich ist, aromatisieren. So kann jeder seinen eigenen Aromakaffee kreieren.
Kapuziner Kaffee:
... ist ein Mokka mit sehr wenig flüssiger Sahne, sodass er die Farbe einer Kapuzinerkutte annimmt. Aus dem Kapuziener entstand der Cappuccino.
Café Chokolat Blanc:
100 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit 400 ml sehr heißem Kaffee verrühren und in 4 Kaffeegläser füllen. 400 ml Milch aufschäumen und den Kaffee damit auffüllen. Mit Schokoraspeln garnieren.
Großer Brauner:
Diese österreichische Spezialität ist die "Maxiversion" des "Kleinen Schwarzen", ein doppelter Espresso mit Kaffeesahne. Diese wird separat serviert, damit jeder Gast die Mischung selbst bestimmen kann.
Eiskaffee:
Gekühlter Kaffee, zart schmelzendes Vanilleeis und luftig aufgeschlagene Sahne sind die Genusselemente, aus denen Eiskaffee komponiert wird. Wer mag, verziert mit Schokoraspeln.
Handgefiltert:
Kenner schwören uf den einmaligen Geschmack von handgefiltertem Kaffee. Man mahlt die Bohnen mit der Handmühle, nimmt einen Porzellanfilter und ungebleichte Filtertüten.
Café d'orange:
50 ml Kondensmilch auf vier Tassen verteilen, etwas Kaffee- und Orangenlikör dazu und mit frischem Kaffee auffüllen. 200 ml aufgeschäumte Milch dazu, mit geriebener Muskatnuss und feinen Streifen Orangenschale garnieren.
Cappuccino:
Die italienische Spezialität besteht zu etwa gleichen Teilen aus einem mit doppelter Wassermenge gebrühten Espresso, heißer Milch und Milchschaum.
Baileys Coffee:
Eine Tasse zu zwei Drittel mit frisch gebrühtem, schwarzen Kaffee füllen, heiße Milch hinzufügen und mit etwa zehn Milliliter Baileys Irish Cream aromatisieren.
Wintertraum:
je 400 ml heißen Kaffee und Kakao mit 2 Messerspitzen Lebkuchengewürz verrühren. 200 ml Milch erhitzen, einen Teil aufschäumen. Gläser zur Hälfte mit Kaffee-Kakao-Mischung füllen, Milch dazu und mit Milchschaum krönen.
Der auch Schümli genannte Kaffee wird wie ein Espresso - nur mit der doppelten Wassermenge - zubereitet. Man nimmt eine helle Kaffee-Röstung. Dazu etwas Kaffeesahne und Zucker nach Geschmack.
Café Latte macchiato:
Etwa 60 Grad heiße Milch in einem hohen Glas aufschäumen. Über den Rücken eines kleinen Löffels eine Tasse Expresso in den Milchschaum geben. Als Krone Milchschaum aufsetzen.
Aromatisiert:
Klassischen Filterkaffee kann man mit speziellem Sirup, der in vielen Geschmacksrichtungen und kleinen Portionsfläschchen erhältlich ist, aromatisieren. So kann jeder seinen eigenen Aromakaffee kreieren.
Kapuziner Kaffee:
... ist ein Mokka mit sehr wenig flüssiger Sahne, sodass er die Farbe einer Kapuzinerkutte annimmt. Aus dem Kapuziener entstand der Cappuccino.
Café Chokolat Blanc:
100 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit 400 ml sehr heißem Kaffee verrühren und in 4 Kaffeegläser füllen. 400 ml Milch aufschäumen und den Kaffee damit auffüllen. Mit Schokoraspeln garnieren.
Großer Brauner:
Diese österreichische Spezialität ist die "Maxiversion" des "Kleinen Schwarzen", ein doppelter Espresso mit Kaffeesahne. Diese wird separat serviert, damit jeder Gast die Mischung selbst bestimmen kann.
Eiskaffee:
Gekühlter Kaffee, zart schmelzendes Vanilleeis und luftig aufgeschlagene Sahne sind die Genusselemente, aus denen Eiskaffee komponiert wird. Wer mag, verziert mit Schokoraspeln.
Handgefiltert:
Kenner schwören uf den einmaligen Geschmack von handgefiltertem Kaffee. Man mahlt die Bohnen mit der Handmühle, nimmt einen Porzellanfilter und ungebleichte Filtertüten.
Café d'orange:
50 ml Kondensmilch auf vier Tassen verteilen, etwas Kaffee- und Orangenlikör dazu und mit frischem Kaffee auffüllen. 200 ml aufgeschäumte Milch dazu, mit geriebener Muskatnuss und feinen Streifen Orangenschale garnieren.
Cappuccino:
Die italienische Spezialität besteht zu etwa gleichen Teilen aus einem mit doppelter Wassermenge gebrühten Espresso, heißer Milch und Milchschaum.
Baileys Coffee:
Eine Tasse zu zwei Drittel mit frisch gebrühtem, schwarzen Kaffee füllen, heiße Milch hinzufügen und mit etwa zehn Milliliter Baileys Irish Cream aromatisieren.
Wintertraum:
je 400 ml heißen Kaffee und Kakao mit 2 Messerspitzen Lebkuchengewürz verrühren. 200 ml Milch erhitzen, einen Teil aufschäumen. Gläser zur Hälfte mit Kaffee-Kakao-Mischung füllen, Milch dazu und mit Milchschaum krönen.
Donnerstag, 8. März 2012
Camouflage
Das neue Buch von Hendik Blome. In vier Wochen ist es soweit.Jetzt schon mal den Trailer ansehen!
Zwölf unglaubliche Geschichten voller Mystik, Rätsel, Unerklärlichem, Geheimnisvollem -
gesalzen mit einer Prise frivoler Erotik.
Lassen Sie sich entführen, in verborgene Welten unglaublicher Erlebnisse -
ganz im Stile von E. A. Poe und Roald Dahl.
Ungewöhnliche und spannende Geschichten über
... die wundersame Rettung durch die verführerische Unbekannte in der Ägäis,
... die Sammlung außergewöhnlicher Leuchttürme der Leuchtturmwärterin,
... der Flug ins Gewitter und die Schöne auf der geheimnisvollen Landebahn,
... die Nacht im Orient-Express,
... das verwunschene Chateau der Lüste und den letzten Coup eines Tresorknackers.
Bruder Lustig alias Klaus Krüger empfiehlt:
Karin Schweitzer und ausgewählte Autoren, Coaching
Der Personaltrainer säuft wie ein Loch: Es
finden sich darin eine Menge Geschichten zum Thema. So schreibt Dieter
Stiewi in der Geschichte „Willensstärke“, wie ein Personaltrainer für
die persönliche Willensstärke seiner Klienten selbst raucht und säuft
wie ein Loch. Und Martina Bethe-Hartwig beschäftigt sich in „Der
Auftrag“, wie sich ein Auftragskiller für seinen ersten bestellten Mord
positiv motivieren lässt von einem erfahrenen Kollegen. Auch das ist
eine Art von Coaching – und für den armen Killer eine ziemlich wichtige.
Amüsante Geschichten
Was
aber beachtlich ist: Die Geschichten sind facettenreich und bei weitem
nicht nur Beispiele erfolgreichen Coachens. Ganz im Gegenteil, da geht
es ganz schön zur Sache, und vieles in die Hose. Das ist amüsant und
lädt zum Schmunzeln ein; und es zeigt: Coachen hat seine Berechtigung,
aber bierernst sollte man es nicht nehmen. Denn jedes Training ist nur
so gut, wie die Menschen, die es abhalten; und diejenigen, die es
genießen.
Die Kraft der Affirmation
Die Kraft der Affirmation
Etwas
im Gegensatz zu den Geschichten stehen die Abhandlungen über die Kraft
der Affirmation und all die anderen Weisheiten positiven Denkens. Motto:
Wer sagt, ich kann nicht, will nicht. Das sind die Essenzen
erfolgreichen Coachens und in dieser Dichte recht hilfreich. Als
Kompendium und Mantra gleichermaßen.
Zwei Welten prallen aufeinander
So
stehen aber die beiden Teile etwas unverbunden nebeneinander, und
manche Leser mögen verunsichert sein: Sind die Geschichten nun die
literarische Brechung allzu ernster Theorie? Um die Theorie nicht allzu
dröge werden zu lassen und dem Leser zu signalisieren: Theorie ist
eines, das Leben etwas anderes? Oder: Dein Leben ist hoffnungslos, aber
nicht ernst? Oder hat Verlegerin Karin Schweitzer einfach den Kräften
freies Spiel gelassen – und entstanden ist eben diese höchst
widersprüchliche, aber auch höchst reizvolle Mischung?
Turbulentes Leben
Die
Verunsicherung sollte nicht allzu ernst genommen werden. Der Leser darf
sich intensiv mit dem Wissens- und Trainingsteil befassen und ihn
befolgen. Wenn er dazwischen liest, was alles beim Coaching schief gehen
kann und wie turbulent das Leben doch ist, dann ist das tatsächlich
wunderbar auflockernd. Denn niemand würde ein Buch über Coaching
aushalten, das im Anwendungsteil das geballte Wissen transportiert und
im literarischen Teil noch einmal den „spirituellen Realismus“ wirken
lässt und dem Leser erzählt, wie toll das Coaching im Leben wirkt und
welche grandiosen Erfolge es erringt.
Ein ehrliches Buch
Spätestens,
wenn sich der Leser in seinem eigenen Leben und dem in seinem
Bekanntenkreis umschaut, wird er merken, dass dem nicht so ist.
Von
daher ist das Buch ehrlich; und lesbar ist es auch. Es lässt die Leser
nachdenklich zurück – und mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Und so
sollte es sein.
Karin Schweitzer, Coaching, Kurzgeschichten und Lebensweisheiten, Schweitzerhausverlag, ISBN 978-3-86332-011-9, 14,90 Euro.
Freitag, 24. Februar 2012
Karl Plepelits mit seinem Roman Zu Gast bei Aphrodite
DIE GESCHICHTE
ZWEIER VERLIEBTER
Karl Plepelits,
Zu Gast bei Aphrodite. Phantastischer Roman. Schweitzerhaus Verlag GmbH,
Erkrath, 2009. 307 Seiten.
Die Geschichte
zweier Verliebter und deren wunderliche Abenteuer auf dem Berg Olymp bilden den
amüsant-satirischen Rahmen, in dem der Altphilologe Karl Plepelits eine Fülle
antik-historischen Wissens verarbeitet. Vergnüglich und unbekümmert spinnt der
Ich-Erzähler erotische Erlebnisse mit den Olympiern aus. Wer mit den Mythen
vertraut ist und Homer nicht vergessen hat, kann herzlich darüber lachen, auch
wenn er nicht attisch spricht.
Lang verdrängt
durch die Bibelreligionen, erwachen die vergessenen, durch menschliche Küsse
"erlösten" Götter aus ihrem Schlaf. Das Menschenpaar aber, von einem
eifersüchtigen Erzengel jählings in christliche Himmel entführt, befleissigt
sich bereits des dort obligaten Latein. Mit erotischen Freizügigkeiten ist es
nun, wie zu erwarten, vorbei, es herrschen Ratlosigkeit und Angst. Auch die
lieben Heiligen schützen und trösten nicht vor einem strengen Gericht.
Mit Hilfe vieler
Zitate, Anspielungen und Details stellt Karl Plepelits die frühchristliche
einer klassisch-antiken Weltsicht gegenüber und gibt so dem scheinbar
anspruchslosen Roman seine literarische Dimension. Ein unterhaltsames,
anregendes, vielleicht für manche Leser auch aufregendes Buch, das zu
Diskussionen und Quellenlektüre reizt.
ROSEMARIE SCHULAK
(Aus: Log,
Zeitschrift für internationale Literatur, Ausgabe 122, Wien 2009)
HEFTIGE KRITIK
UND BEGEISTERUNG
Geteilte
Reaktionen auf den Kapfenberger Autor Karl Plepelits
Normalerweise
passieren große Aufregungen nur bei Lesungen prominenter Autoren oder solcher,
die es auf Provokation angelegt haben. Zwei Voraussetzungen, die auf Karl
Plepelits nicht unbedingt zutreffen. Trotzdem hat die Präsentation seines
jüngsten Werkes "Zu Gast bei Aphrodite" im Wiener Literaturhaus einen
ziemlichen Aufruhr ausgelöst. "Die einen waren begeistert, von den anderen
hagelte es harsche Kritik, und beides ziemlich lautstark", erzählt der Kapfenberger
Autor verwundert, denn derartige Reaktionen sind ihm bisher noch nie begegnet.
"Zu Gast bei
Aphrodite" ist bereits der neunte Roman des Kapfenberger Dichters. Es ist
eine Fantasiegeschichte und erzählt von einem jungen Paar, das auf den Olymp wandern
möchte. Dabei werden sie von einem heftigen Gewitter überrascht und ins Reich
der Götter entführt. Was die beiden erleben, wie sie den Göttern begegnen und
wie sie mit ihrem Auftrag, die Menschheit zu retten, umgehen, erzählt Plepelits
recht humorvoll. Von einer anderen Reise, einer nach Ägypten, handelt übrigens
das vorherige Werk des Vielschreibers. Dass er bei Ausflügen ins Reich der
Götter oder ins Tal der Könige in seinem Metier ist, das spürt der Leser.
Plepelits studierte Alte Geschichte, Philologie und Anglistik, unterrichtete
Latein und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an dern Bayrischen Akademie.
Beide Bücher gibt's beim Autor selbst und bei der Buchhandlung Leykam.
CHRISTINE ROIS
(In: Kleine
Zeitung vom 22.1.2010, Mürztal-Beilage, S. 29)
Karl Plepelits
ZU GAST BEI APHRODITE
Phantastischer Roman
Schweitzerhaus-Verlag, Erkrath 2009, 307 Seiten
ISBN 978-3-939475-79-8
Man könnte es
sich leicht machen und einfach anmerken, dass sich der Autor einer Art
Camouflage bedient, um vermittels eines Aufstiegs auf den Berg Olymp in Form
unwahrscheinlichster abenteuerlichster Begegnungen mit dem/den
"Göttlichen" seinen Problemen mit der "normalen" Welt Luft
zu machen; dass er die offenen Fragen zwischen Mensch und Gott in eine ziemlich
lockere Story verpackt, indem er nämlich ein heutiges Menschenpaar, Gregor und
Sibylla, "bergwandernd" plötzlich durch Höhlen rutschen und zu
Göttern verschiedenster Provenienz vordringen lässt – von denen auf die eine
oder andere Weise Heil erwartet wird. Schöner Nebenaspekt, dass ein solches
Unterfangen durchzustehen und unbeschädigt zurückzukehren nur Liebenden gelingt
...
So einfach ist
die Sache aber nicht. Die Frage bleibt: Was treibt den Verfasser tatsächlich
an? Weltverbesserungsideen? Eine Synthese herzustellen zwischen den Religionen,
göttlich-menschlichen Verhaltens- und Bezugsweisen? Was soll das Experiment
bewirken? Was tritt dann ein? Ich glaube, es ist zunächst die "Lust am
Fabulieren", die eine solche Fantasy-Geschichte hervorbringt; daneben
möglicherweise noch nicht mit sich selbst abgeklärte Vorbehalte gegen die
traditionelle christlich-abendländische Geisteshaltung mit all den Diskrepanzen
zur allgemein vertretenen Lebens- und Glaubens(aus)übung; Diskrepanzen, die
gerade dem Gebildeten schwer verdaulich sind! Also Flucht nach irgendeinem
Traumland, in eine Erde-Himmel-Zwischenwelt?
Es scheint, dass
der Verfasser sich eine Art selbstreinigender missionarischer Aktion verordnet,
wenn er sich auf Flügeln der Phantasie zu den "alten Göttern"
aufmacht, um die Nöte der heutigen Menschheit zur Sprache zu bringen. Zu
allererst ortet er Gefahr vom "blinden Willen" des Gottes, die
Menschen durch "Glauben zu unterdrücken", thematisiert die
Auspowerung dieser schönen Welt/Natur, Verantwortungslosigkeit in Bezug auf
Nachkommenschaft und Vergeudung von Ressourcen. Die Traumreise selbst ist mit
handfesten Erlebnissen gespickt, die menschlichen Regungen werden rückhaltlos
verbalisiert, sei es in Freude, Schrecken, Lust, Leid. So entsteht ein
seltsamer Kosmos teils verwirrender, teils amüsanter Szenen im Lichte diverser
Religionen, Gebräuche, Sitten, Moralvorstellungen. Kreuz und quer im wahrsten
Sinne des Wortes. Die beiden Protagonisten sind ja in einem tiefen Fall durch
einen Höhlenschacht zunächst nach Nirgendwo gefallen – da haut man sich schon
Schädel an! Symptomatisch, dass Gregor, der Hauptheld, immer wieder rasendes
Kopfweh beklagt ...
Auf der Suche der
zwei Menschenkinder nach teils erwünschten, teils erhofften neuen
"Lenkungen von oben" kommen dann die eigentlich toten Olympier zu
fröhlichen Urständ. Hier bricht sich des Verfassers Begeisterung für alles
Griechisch-Antike vollends Bahn. Aber die Thesis, wonach gerade diese von der
Zeit verschluckten Götterwesen die Menschheit vor Terror und Untergang retten könnten,
bereitet Kopfzerbrechen.
Vor allem nach
der fragwürdigen Begründung, dass "Jesus, Jahwe und die Muslime" – in
dieser Reihenfolge – die Olympischen leider verbannt haben, und dass
"Gott" es ist, der den Gläubigen diesen unendlichen Hass gegen die
Ungläubigen eingeflößt hat. Denn: Jahwe will das Reich Gottes einführen gemäß
dem Wort "macht euch die Erde untertan", und darin läge das
eigentliche Verbrechen ... (vgl. vor allem die Seiten 17f, 38, etc.)
Laut wird Kritik
am Christentum nach dem Muster: O weh, "die" haben das 6. Gebot
erfunden, wittern überall Unzucht – wo es sich doch unter schönen olympischen
Damen so gut Liebe machen lässt! Locker wird ein himmlisches Autodafé
vorbereitet, die Sünde wider den Heiligen Geist (fehl)interpretiert, dieser aber
wandelt, ein zweiter Alter Herr neben Gott Vater leibhaftig durch das
ausschließlich Holz produzierende Dorf des heiligen Joseph auf der
soundsovielten Stufe des imaginär geteilten Himmels ...
Man könnte noch
mehr solcher dem biblischen Befund wie auch religionskritischen Ergebnissen
widersprechende Episoden aufzählen, aber ein wichtiger Einwand sei doch
angedeutet: Es gab und gibt keinerlei "Lehre" oder Religion der
olympischen Götter. Es gab nur Mutmaßungen, Personifikationen uralter Naturgottheiten
als Bilder möglicher Schöpfungsverläufe, und vor allem nur örtlich beschränkte
Kulte, d. h. keine dogmatische Allgemeinverbindlichkeit. Auch wurde in
griechischer Philosophie nie wirklich eine Trennungslinie zwischen Metaphysik
und Theologie sichtbar, was zu höchster Religionsverdrossenheit führte, aber
immerhin das Auftauchen der "Idee an sich" bewirkte (vgl. bei Kenneth
J. DOVE, Religion und Metaphysik der Griechen. In: Propyläen Geschichte der
Literatur, Band I, Berlin 1981).
Hätte der
Verfasser zum Beispiel das "Höhlengleichnis" Platons zum
Ausgangspunkt seiner Darstellung gewählt, wäre möglicherweise ein höheres Maß
an Vergeistigung dieser in der jetzigen Form mit Mythos und Theologie nicht
ganz kompatiblen Story zu erreichen gewesen, zugleich auch eine gewisse
Übereinstimmung mit den Lieblings-Topoi des Verfassers wie Höhle, Hügel,
Stufen, Wasser, Himmel, Erde, Feuer ...
Hat es sich also,
um auf den Punkt zu kommen, Karl Plepelits zu leicht gemacht, wenn er Götter,
Propheten, Heilige, ja selbst die "Trinität" ohne rechte Zu- und
Einordnung in die zeitliche und räumliche Abfolge der Dinge zwischen Himmel und
Erde hineinstellt – wenn er die Historie ausklammert, das evolutive Wachsen
eben auch jeder religio?
Irgendwann habe
ich Lust bekommen, "Zu Gast bei Aphrodite" als einen ironischen
Spaziergang zwischen den Welten zu verstehen, launig und mit teilweise recht
ausgeflippter Aufrichtigkeit einschließlich aller amourösen Abenteuer erzählt,
um, ja – warum? Vielleicht wollte der Verfasser mit Absicht und Augenzwinkern
(denn er schreibt ja mit Verve, immer schwungvoll und ohne falsche Prüderie!)
eine Art "Was-wäre-gewesen-wenn-Story" zu schaffen, um den Lesern
gerade durch diese vergnügliche Darstellung neben dem Schmunzeln und neben ein
wenig Rätseln (wie war das noch mit der Jungfrau? die Artemis? die Maria? die –
wer?) auch den Anhauch einer gewissen
Nachdenklichkeit zu vermitteln.
So betrachtet
liegt ohnehin ein interessantes, streckenweise recht humoriges Werkchen vor, so
oder so reizvoll; und die Moral daraus wäre: Nehmt bitte nicht immer alles so
tierisch ernst.
EVA M. KITTELMANN
(Aus:
Literarisches Österreich, Zeitschrift des Österreichischen
Schriftstellerverbandes, 2010/1, Seite 25-26)
Karl Plepelits: ZU GAST BEI APHRODITE, Phantastischer
Roman, Schweitzerhaus-Verlag, Erkrath 2009, 307 Seiten, steif gebunden.
Der Autor, ein
geborener Wiener, der nun in den Bergen der Steiermark lebt, war nach seinem
Studium der Klassischen Philologie, Alten Geschichte und Anglistik als Lehrer,
Reiseleiter, literarischer Übersetzer und Wissenschaftler auf dem Gebiet der
Altertumswissenschaft, Byzantinistik und Kirchenväterkunde und als
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Thesaurus linguae Latinae in München tätig.
Das Buch "Zu
Gast bei Aphrodite" lässt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben, doch
es wäre zu sagen, dass im Vordergrund das liebende Paar steht, das es wagte,
den Götterolymp zu erkunden [Zitat aus dem Klappentext!], den Sitz der
griechischen Götter. Zeus, er war der höchste unter 12 Hauptgöttern, eine davon
war Aphrodite.
Es ist ein Buch, dessen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wie alle seine Bücher ist auch dieses Buch in flüssigem Stil geschrieben.
Ein Buch, spannungsgeladen von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders empfehlenswert.
HELGA HELNWEIN
(Aus: Literarische Kostproben. Organ des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen. Ausgabe 82/2010. Seite 31)
Es ist ein Buch, dessen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wie alle seine Bücher ist auch dieses Buch in flüssigem Stil geschrieben.
Ein Buch, spannungsgeladen von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders empfehlenswert.
HELGA HELNWEIN
(Aus: Literarische Kostproben. Organ des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen. Ausgabe 82/2010. Seite 31)
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