Susis zweite Reise ins Feenreich ist wieder gespickt voller Abenteuer. Und die junge Dame lernt allmählich, ihre besonderen Fähigkeiten einzusetzen.
Das Abenteuer geht weiter – nach Band 1 der Amora-Reihe, „Feenland in Gefahr“ – haben die beiden Autorinnen einen zweiten Band vorgelegt, der die Fäden genial aufnimmt und atemberaubend weiterspinnt. „Die verlorene Stadt“ heißt er.
Nun ja, verloren ist natürlich nichts, wenn Susi ins Feenreich aufbricht. Oder vielmehr findet alles ein gutes Ende. Das ist erst einmal tröstlich zu wissen – denn zwischenzeitlich wird einem echt mulmig, welche Gefahren sich vor der Heldin und ihren Begleitern auftürmen. Gefährliche Abenteuer sind zu bestehen. Diesmal bekommt Susi Hilfe, die ihr zuerst nicht recht ist – Georg und Georgina kommen mit, zwei naseweise Kinder aus ihrer Familie, die die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen, deren Mutter der beiden Kinder vor Jahresfrist verschwunden. Doch die Drei lernen, gemeinsam zu kämpfen.
In der Geschichte, die wohltuend langsam beginnt, wechseln immer wieder die Perspektiven und rücken die Erlebnisse der verschiedenen Personen in den Mittelpunkt – sehr reizvoll. So laufen die einzelnen Fäden der Geschichte erst nebeneinander her, nähern sich aber dann doch aneinander an und verknüpfen sich schließlich zu einem sinnvollen Gespinst. Die Erlebnisse der einzelnen Protagonisten hängen zusammen, das wird deutlich. Was sich schon im ersten Band andeutete: Susi ist nicht das unbedarfte Mädchen von nunmehr 16 Jahren, das sie zu sein glaubte – sie hat Fähigkeiten, von denen sie bisher nichts ahnte. Sie rettet ihre Freunde aus dem Feenland, und das nicht nur einmal. Dabei bekommt sie diesmal sogar ein bisschen Zauberkraft ab – sie muss nur lernen, damit umzugehen.
Eine spannende Lektüre für alle Fantasy-Fans.
Die Autorinnen
Kerstin Surra ist geboren am 17. August 1969, verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Köln. Die Kurzgeschichte „Goldene Zeiten oder Kaffee für die Kolonien“ wurde am 1. Februar 1997 in der Zeitung Blickpunkt veröffentlicht und prämiert. Es folgten etliche Märchenromane und Gedichtbände. „Wenn ich nicht schreibe oder male, mich in Museen herumdrücke oder mich meinen täglichen Pflichten hingebe, fotografiere ich leidenschaftlich gerne, besonders auf ausgedehnten Reisen, die mich unter anderem nach Süd- und Mittelamerika geführt haben. Nicht selten sind meine Gedichte und Geschichten von Erlebnissen und Eindrücken, die ich auf diesen Reisen sammeln durfte, geprägt“, schreibt sie in einer Selbstdarstellung.
Katharina Ende ist 58 Jahre alt, hat vier Kinder, drei Enkel und schreibt, seit sie einen Bleistift halten kann. Mit ihren Geschichten über Tiere begeisterte sie zuerst ihre Eltern und dann die Lehrerin. Später schrieb sie Geschichten für ihre Kinder. 2007 hat sie den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Neben der Amorareihe veröffentlichte sie jetzt das Hörbuch „Wolf“. Das Buch wird es als Vorlese –
Nachzulesen ist das in dem Fantasybuch: Amora, Die verlorene Stadt, von Kerstin Surra, Katharina Ende, Hardcover, Schweitzerhaus Verlag, Erkrath, 132 Seiten, ISBN 978-3-939475-31-6, 12,50 Euro.
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Dienstag, 30. November 2010
Donnerstag, 25. November 2010
Ahnung vom perfekten Leben
Märchen für Jung und Alt zwischen Traum und Wirklichkeit gibt es in einem liebevoll geschriebenen und gestalteten Buch
Wenn wir Christian Mörschs Märchen lesen, bekommen wir eine Ahnung von einem perfekten Leben – einem Leben, das leicht schwebt, auf Zwischentöne hört, feinste Nuancen achtet. Diese kleinen Geschichten sind unsere Freunde. Sie kuscheln sich ans Gemüt und machen uns glücklich. Sie zeigen uns, wie unser Leben gelingen kann. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als merkten wir plötzlich: Sie gehören zu uns, sie haben uns schmerzlich gefehlt, ohne, dass wir es wussten. Doch jetzt sind sie da.
Das erreichen Mörschs Geschichten gerade, weil sie so schlicht daherkommen. Sie zeigen uns, wie wir alles ganz anders sehen können – in den Geschichten, in unserem Leben, überhaupt. Sie stellen unsere Sicht auf die Dinge in Frage und auf den Kopf. Wörter finden wir da, die ihre Bedeutung suchen und auf die Reise gehen; einen Träumenden, der mit sich selbst reist. Am Ende lernt er über seinen Schatten zu springen. Oder wir lesen von dem Menschen, der sein Lächeln wiederfindet.
Das alles ist in seiner Schlichtheit überwältigend und nie belehrend. Die Geschichten wirken durch sich selbst.
Und weil die Geschichten so ungeziert daherkommen und sich nie verstellen, nehmen wir ihnen auch die größten Ungeheuerlichkeiten ab - dass es in ihnen nämlich wirklich märchenhaft zugeht. Dinge laufen, Tiere sprechen, Menschen sind glücklich. Das würden wir dem Leben sonst nie glauben - diesen Geschichten aber sehr wohl.
Dem Charme dieses Büchleins werden sich Leser kaum entziehen können.
Und da ist es auch egal, ob jetzt Märchenpuristen aufschreien und wieder mal behaupten, das sind doch keine Märchen, weil sie nicht mit „es war einmal“ beginnen. Müssen sie nicht, ihren Zauber entfalten sie auch so. Christian Mörsch lebt eine ganz eigene Märchentradition, die sich an den Wurzeln des Genre orientiert. So tief und vollständig sollten Märchen einfach sein.
Christian Mörschs Buch jedenfalls ist ein Lesetipp für die ganze Familie. Und als Geschenktipp für alle Menschen die manchmal vergessen, was das Leben wirklich ausmacht: Einfach tief im Innern berührt zu werden – um wieder gelöst lächeln zu können. Weil wir eine Ahnung von einem perfekten Leben bekommen haben.
Christian Mörsch, „Schlummernde Träume“, Schweitzerhaus Verlag, ISBN 978-3-939475-51-4, 144 Seiten, Hardcover, 12,50 Euro.
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Christian Mörsch arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien.
Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern.
Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch "Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die "Sternschnuppenmärchen".
Wenn wir Christian Mörschs Märchen lesen, bekommen wir eine Ahnung von einem perfekten Leben – einem Leben, das leicht schwebt, auf Zwischentöne hört, feinste Nuancen achtet. Diese kleinen Geschichten sind unsere Freunde. Sie kuscheln sich ans Gemüt und machen uns glücklich. Sie zeigen uns, wie unser Leben gelingen kann. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als merkten wir plötzlich: Sie gehören zu uns, sie haben uns schmerzlich gefehlt, ohne, dass wir es wussten. Doch jetzt sind sie da.
Das erreichen Mörschs Geschichten gerade, weil sie so schlicht daherkommen. Sie zeigen uns, wie wir alles ganz anders sehen können – in den Geschichten, in unserem Leben, überhaupt. Sie stellen unsere Sicht auf die Dinge in Frage und auf den Kopf. Wörter finden wir da, die ihre Bedeutung suchen und auf die Reise gehen; einen Träumenden, der mit sich selbst reist. Am Ende lernt er über seinen Schatten zu springen. Oder wir lesen von dem Menschen, der sein Lächeln wiederfindet.
Das alles ist in seiner Schlichtheit überwältigend und nie belehrend. Die Geschichten wirken durch sich selbst.
Und weil die Geschichten so ungeziert daherkommen und sich nie verstellen, nehmen wir ihnen auch die größten Ungeheuerlichkeiten ab - dass es in ihnen nämlich wirklich märchenhaft zugeht. Dinge laufen, Tiere sprechen, Menschen sind glücklich. Das würden wir dem Leben sonst nie glauben - diesen Geschichten aber sehr wohl.
Dem Charme dieses Büchleins werden sich Leser kaum entziehen können.
Und da ist es auch egal, ob jetzt Märchenpuristen aufschreien und wieder mal behaupten, das sind doch keine Märchen, weil sie nicht mit „es war einmal“ beginnen. Müssen sie nicht, ihren Zauber entfalten sie auch so. Christian Mörsch lebt eine ganz eigene Märchentradition, die sich an den Wurzeln des Genre orientiert. So tief und vollständig sollten Märchen einfach sein.
Christian Mörschs Buch jedenfalls ist ein Lesetipp für die ganze Familie. Und als Geschenktipp für alle Menschen die manchmal vergessen, was das Leben wirklich ausmacht: Einfach tief im Innern berührt zu werden – um wieder gelöst lächeln zu können. Weil wir eine Ahnung von einem perfekten Leben bekommen haben.
Christian Mörsch, „Schlummernde Träume“, Schweitzerhaus Verlag, ISBN 978-3-939475-51-4, 144 Seiten, Hardcover, 12,50 Euro.
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Christian Mörsch arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien.
Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern.
Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch "Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die "Sternschnuppenmärchen".
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Dienstag, 2. November 2010
Katharina Ende, Wolf, Märchen und Geschichten
Das neuste Hörbuch aus dem Schweitzerhaus Verlag versammelt Märchen und Geschichten aus der guten, alten Zeit - als die Liebe noch heilte.
Zwei starke Frauen machen ein Hörbuch – und es ist so aus einem Guss, dass einem scheinen mag, es handele sich nur um eine Frau. Mit dem Hörbuch „Wolf“ legt der Schweitzerhaus Verlag aus Erkrath eine Sammlung von betörenden Geschichten vor. Sie entstammen der Feder von Katharina Ende, Fans guter Fantasy-Literatur bereits als eine der Autorinnen der Amora-Reihe bekannt. Die ist ebenfalls im Schweitzerhaus Verlag erschienen, der vierte Band ist in Planung.
Karin Schweitzer selbst liest vor
Die andere im Bunde ist Verlegerin Karin Schweitzer selbst: Sie ist Sprecherin des Hörbuches, liest vor, spielt Klavier, und die Musik ist auch von ihr; und von Uwe Gronau.
Welche Geschichten hören wir da? Viele malen ein Bild der Idylle, der guten alten Zeit, als das Wünschen noch geholfen hatte und die Liebe alles heilte. Gut so. Wir brauchen solche Geschichten. Diese haben durchaus kleine Verwerfungen, die sich aber leichthin ausbügeln lassen.
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen:
Katharina Ende, Wolf, Märchen und Geschichten
www.suite101.de/content/katharina-ende-wolf-maerchen-und-geschichten
Zwei starke Frauen machen ein Hörbuch – und es ist so aus einem Guss, dass einem scheinen mag, es handele sich nur um eine Frau. Mit dem Hörbuch „Wolf“ legt der Schweitzerhaus Verlag aus Erkrath eine Sammlung von betörenden Geschichten vor. Sie entstammen der Feder von Katharina Ende, Fans guter Fantasy-Literatur bereits als eine der Autorinnen der Amora-Reihe bekannt. Die ist ebenfalls im Schweitzerhaus Verlag erschienen, der vierte Band ist in Planung.
Karin Schweitzer selbst liest vor
Die andere im Bunde ist Verlegerin Karin Schweitzer selbst: Sie ist Sprecherin des Hörbuches, liest vor, spielt Klavier, und die Musik ist auch von ihr; und von Uwe Gronau.
Welche Geschichten hören wir da? Viele malen ein Bild der Idylle, der guten alten Zeit, als das Wünschen noch geholfen hatte und die Liebe alles heilte. Gut so. Wir brauchen solche Geschichten. Diese haben durchaus kleine Verwerfungen, die sich aber leichthin ausbügeln lassen.
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen:
Katharina Ende, Wolf, Märchen und Geschichten
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Schneeflocke,
schwarze Katze,
Steinbock,
Wolf
Montag, 18. Oktober 2010
Dann lesen Sie Mörsch!
Diese Märchen schenken uns Flügel. Sie lassen uns davon träumen, wie einfach unser Leben gelingen könnte – Christian Mörsch, „Das Auge des Mondsees“, Schweitzerhaus Verlag, Softcover, ISBN 978-3-939475-52-1, 9,80 Euro.
Christian Mörschs Märchen verleihen unserer Fantasie Flügel – weil er uns zeigt, dass wir unseren Blick nur ein wenig vom Trott des Alltags abwenden müssen, um ein Märchenreich zu entdecken. Seine Märchen nehmen uns rationale Menschen an der Hand und ändern unsere Sicht auf die Dinge. So brauchen wir nur ein kleines bisschen die Welt um uns zu verrücken und wir gelangen zu Einsichten, die nur auf den ersten Blick verrückt sind. Auf den zweiten erzählen sie uns, was unser Leben wirklich ausmacht.
Wenn Christian Mörschs Geschichten unsere Sehgewohnheiten und Denkgewohnheiten aufbrechen, so tun sie das leise, behutsam, freundlich lächelnd. Aber andererseits beharrlich, ja unerbittlich. Sie machen uns ein Stück verspielter, lebendiger und reicher. Warum berühren sie uns so tief? Weil sie die ganze filigrane Zerbrechlichkeit unserer menschlichen Seelen widerspiegeln. Wie die Geschichte vom Zwerg, der in einem Schuh wohnt. Der Schuh hat überraschend viele Zimmer, und in jedem haust eine andere Geschichte und wartet darauf, entdeckt zu werden. Katja gerät in den Schuh und sie trifft ihre eigene Geschichte. Plötzlich versteht Katja, dass es immer ihr Herzenswunsch war, bedeutsam zu sein, wichtig. Aber sie lernt beim Zwerg auch, dass die stillen, bescheidenen Geschichten viel schöner sind als die aufdringlichen, die sich so furchtbar wichtig nehmen. Und sie lernt auch, dass es irgendwo jemanden gibt, der sie und ihre Geschichte mag - auch, wenn sie so gänzlich unbedeutend sind. Das versöhnt Katja mit ihrem Leben.
Mit ihrer schlichten Schönheit sind diese Märchen einzigartig - Geschichte für Geschichte. Und dem Leser wachsen vor lauter Lust am Leben und Mut, seinen Weg zu gehen, wirklich Flügel; die ihn tragen und ihm die Beschwernisse des Gehens gleich wieder abnehmen.
Wenn wir Christian Mörschs Märchen lesen, fangen wir nach ein paar Seiten an, still vergnügt in uns hinein zu lächeln. Es ist die perfekte Lektüre für alle Menschen, die ihr Leben lieben. Und für alle anderen, die es wieder lieben wollen.
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Er arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien. Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch „Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die „Sternschnuppenmärchen".
Christian Mörschs Märchen verleihen unserer Fantasie Flügel – weil er uns zeigt, dass wir unseren Blick nur ein wenig vom Trott des Alltags abwenden müssen, um ein Märchenreich zu entdecken. Seine Märchen nehmen uns rationale Menschen an der Hand und ändern unsere Sicht auf die Dinge. So brauchen wir nur ein kleines bisschen die Welt um uns zu verrücken und wir gelangen zu Einsichten, die nur auf den ersten Blick verrückt sind. Auf den zweiten erzählen sie uns, was unser Leben wirklich ausmacht.
Wenn Christian Mörschs Geschichten unsere Sehgewohnheiten und Denkgewohnheiten aufbrechen, so tun sie das leise, behutsam, freundlich lächelnd. Aber andererseits beharrlich, ja unerbittlich. Sie machen uns ein Stück verspielter, lebendiger und reicher. Warum berühren sie uns so tief? Weil sie die ganze filigrane Zerbrechlichkeit unserer menschlichen Seelen widerspiegeln. Wie die Geschichte vom Zwerg, der in einem Schuh wohnt. Der Schuh hat überraschend viele Zimmer, und in jedem haust eine andere Geschichte und wartet darauf, entdeckt zu werden. Katja gerät in den Schuh und sie trifft ihre eigene Geschichte. Plötzlich versteht Katja, dass es immer ihr Herzenswunsch war, bedeutsam zu sein, wichtig. Aber sie lernt beim Zwerg auch, dass die stillen, bescheidenen Geschichten viel schöner sind als die aufdringlichen, die sich so furchtbar wichtig nehmen. Und sie lernt auch, dass es irgendwo jemanden gibt, der sie und ihre Geschichte mag - auch, wenn sie so gänzlich unbedeutend sind. Das versöhnt Katja mit ihrem Leben.
Mit ihrer schlichten Schönheit sind diese Märchen einzigartig - Geschichte für Geschichte. Und dem Leser wachsen vor lauter Lust am Leben und Mut, seinen Weg zu gehen, wirklich Flügel; die ihn tragen und ihm die Beschwernisse des Gehens gleich wieder abnehmen.
Wenn wir Christian Mörschs Märchen lesen, fangen wir nach ein paar Seiten an, still vergnügt in uns hinein zu lächeln. Es ist die perfekte Lektüre für alle Menschen, die ihr Leben lieben. Und für alle anderen, die es wieder lieben wollen.
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Er arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien. Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch „Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die „Sternschnuppenmärchen".
Wollen Sie glücklich sein? Dann lesen Sie Mörsch!
Atemberaubend leichthändig schreibt Christian Mörsch seine Geschichten – und alle handeln von der Liebe: Christian Mörsch, „Schmetterlingsregen“, Märchen, die glücklich machen“, Schweitzerhaus Verlag, ISBN 978-3-939475-53-8, 9,80 Euro.
Machen Märchen glücklich? Ja, da trägt der Untertitel des Buches "Schmetterlingsregen, Märchen, die glücklich machen" von Christian Mörsch nicht zu dick auf. Denn die ebenso fein gesponnen Geschichten schaffen es, uns ein Lächeln für diesen Tag und viele andere ins Gesicht zu zaubern. Wie sie das machen? Wenn wir das so genau wüssten. Vielleicht liegt es daran, dass die 12 Märchen so zartfühlend sind und so fein geschrieben. Ihre Einfachheit berauscht. Und zwar die ihrer Sprache ebenso wie die Klarheit der Geschichte selbst. Das ist wie bei jedem großen Kunstwerk: Christian Mörsch scheint mühelos und schwerelos zu schreiben. Doch in ihrer klaren, fein gesponnenen Sprache offenbaren die Märchen – erst auf den zweiten Blick, wie kunstvoll sie doch sind.
Hinzu kommen all die kleinen, unscheinbaren Helden der Geschichten, die wir nie als Helden eines Märchens vermuten würden. Uns fiele nicht im Traum ein, dass ein Buchstabe Abenteuer erlebt. Noch dazu das kleine "i", das sowieso nur aus einem kleinen Strich und einem noch kleineren Punkt zusammengesetzt ist. Wie das "i" es aber schafft, den Jungen, der sein Lieblingsbuch aus der Kindheit wegwerfen will, an eben diese Kindheit mit all ihren Träumen und der wohligen Geborgenheit zu erinnern – das ist großartig. Denn am Ende hat der Junge seine Träume wieder, das sieht das "i" seien Augen an. Und gleichzeitig, und dennoch fast nebenher, rettet das "i" das Buch vor dem Weggeworfenwerden. Und damit nicht nur sein Zuhause, sondern auch das Leben all der anderen Buchstaben in dem Buch.
Und so merken wir allmählich, dass wir vielleicht doch erklären können, warum Christian Mörschs Märchen glücklich machen: Weil ihr gemeinsamer Nährboden die Liebe ist. Christian Mörsch schafft es, diese Botschaft mit seinen Märchen zu vermitteln. Still, schwerelos, nie aufdringlich oder plump.
Und wenn wir das Buch zuschlagen, wissen wir, was wirklich zählt auf dieser Welt: die Liebe. Zu den Menschen, den Tieren; und den Dingen, wie dem tapferen kleinen "i".
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Er arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien. Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch „Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die „Sternschnuppenmärchen".
Machen Märchen glücklich? Ja, da trägt der Untertitel des Buches "Schmetterlingsregen, Märchen, die glücklich machen" von Christian Mörsch nicht zu dick auf. Denn die ebenso fein gesponnen Geschichten schaffen es, uns ein Lächeln für diesen Tag und viele andere ins Gesicht zu zaubern. Wie sie das machen? Wenn wir das so genau wüssten. Vielleicht liegt es daran, dass die 12 Märchen so zartfühlend sind und so fein geschrieben. Ihre Einfachheit berauscht. Und zwar die ihrer Sprache ebenso wie die Klarheit der Geschichte selbst. Das ist wie bei jedem großen Kunstwerk: Christian Mörsch scheint mühelos und schwerelos zu schreiben. Doch in ihrer klaren, fein gesponnenen Sprache offenbaren die Märchen – erst auf den zweiten Blick, wie kunstvoll sie doch sind.
Hinzu kommen all die kleinen, unscheinbaren Helden der Geschichten, die wir nie als Helden eines Märchens vermuten würden. Uns fiele nicht im Traum ein, dass ein Buchstabe Abenteuer erlebt. Noch dazu das kleine "i", das sowieso nur aus einem kleinen Strich und einem noch kleineren Punkt zusammengesetzt ist. Wie das "i" es aber schafft, den Jungen, der sein Lieblingsbuch aus der Kindheit wegwerfen will, an eben diese Kindheit mit all ihren Träumen und der wohligen Geborgenheit zu erinnern – das ist großartig. Denn am Ende hat der Junge seine Träume wieder, das sieht das "i" seien Augen an. Und gleichzeitig, und dennoch fast nebenher, rettet das "i" das Buch vor dem Weggeworfenwerden. Und damit nicht nur sein Zuhause, sondern auch das Leben all der anderen Buchstaben in dem Buch.
Und so merken wir allmählich, dass wir vielleicht doch erklären können, warum Christian Mörschs Märchen glücklich machen: Weil ihr gemeinsamer Nährboden die Liebe ist. Christian Mörsch schafft es, diese Botschaft mit seinen Märchen zu vermitteln. Still, schwerelos, nie aufdringlich oder plump.
Und wenn wir das Buch zuschlagen, wissen wir, was wirklich zählt auf dieser Welt: die Liebe. Zu den Menschen, den Tieren; und den Dingen, wie dem tapferen kleinen "i".
Christian Mörsch
Autor, Entspannungstrainer, Diplom-Sozialpsychologe. Er arbeitete sechs Jahre als Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Seit 1997 ist er als Entspannungstrainer tätig und besitzt die Kursleiterlizenz für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als Prüfungsvorbereitungstrainer an mehreren Gymnasien. Seit 2002 ist Christian Mörsch verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Sein Debüt als Autor trat er im November 1997 mit seinem Buch „Windgeflüster" an. Es folgten zahlreiche Märchenbücher, zuletzt 2006 die „Sternschnuppenmärchen".
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